Förderverein: ‚IM HERZ SEIN‘

Der Förderverein ‚IM HERZ SEIN‘ will durch seine Aktivitäten beitragen, den Themen psychosozialer und körperlicher Gesundheit im Generationenkontext z.B. bei Vorbereitung von Vererbungen, Firmennachfolgen, Friedensgesprächen etc. Rechnung zu tragen.

Der Förderverein wurde am 17.Juni 2020 in der Ostschweiz gegründet.

Eine Jahresmitgliedschaft wird angeboten.

Sie kann bestehen

  • durch eine erweiterte Elternallianz, durch die die Großeltern die Enkelbetreuung optimieren.
  • durch eine Ausbildung zur Erbentwicklerin, zum Erbentwickler. Dabei wende ich mich an die, oder den Ältesten im System, mit Lust an persönlichem und beruflichem Erfolg. (siehe dazu näheres unter Heiltourismus)
  • durch liebevolle Betreuung/Begleitung der ältesten Generation.

Die Grundkosten für eine Jahresmitgliedschaft betragen 6 000 € oder

6600 Chf incl.Verpflegung und werden im Voraus auf das Vereinskonto eingezahlt.

Die Ausführenden nehmen nur einen sozialversicherungsfreien Betrag für ihre Arbeit.

Die Gemeinnützigkeit kann in 2 Jahren ausgesprochen werden.

Danke sehr, dass Sie uns auf diesem Weg unterstützen.

Wer sich weiter interessiert:

Hier haben wir unser Konzept der Enkelbetreuung verfasst :

1.Vorwort und Geschichte :

Der Förderverein IM HERZ SEIN wurde am 17.06.20 in der Schweiz gegründet und setzt sich für psycho-soziale Gesundheit ein.

 Der Verein ging aus der Erbentwicklung hervor und bezieht alle Generationen mit ein. Im Juli 20 wurden mehrere Großeltern besucht um sich an der gelingenden Enkel-Betreuung zu beteiligen. Die Eltern und Großeltern gehen eine fruchtbare Allianz mit unserem Verein ein.

2.Unsere Rahmenbedingungen :

2.1. unsere Plätze

Anfang September wurde mit der pädagogischen Betreuung von kleinen Kindern 1 ½ bis 4 Jahre und 7 Jährigen in 2 verschiedenen Gruppen und der Begleitung der Eltern begonnen.

Die Kleinkindergruppe mit 4 Kindern trifft sich am Dienstag und die Sprachgruppe der Mädchen am Mittwoch.

2.2. Räumlichkeiten und Lage:

Passenden Wohnraum mit Kindern zu finden ist wieder geglückt und wir beziehen im Familientreff bei Maria Chaefer in Steckborn wirklich gut geeignete Räumlichkeiten mit Küche. Quasi ein gut ausgerüstetes Kinderparadies mitten in Steckborn Spiegelgasse gleich neben dem Restaurant Anker. Zu Fuß in einer Minute vom Parkplatz erreichbar.

2.4. Verpflegung :

Uns ist eine gesunde und ausgewogene Verpflegung der uns anvertrauten Kinder sehr wichtig. Aus diesem Grunde bereite ich die Mahlzeiten frisch zu und habe dafür ein Gartenabo im Permakulturgarten Glarisegg abgeschlossen.Wir dürfen uns auch dort aufhalten.

Für Znüni und Zwiri wird gesorgt und auch für regelmäßige Trinkpausen mit von uns aus ungezuckertem Tee oder Wasser.

2.5 Ferien

Die Ferien können, wenn die Eltern das wünschen an die Ferienordnung der Lebensschule angepasst werden.

2.6 Betreuungskosten für die Eltern

Die Betreuungskosten werden nach Absprache im Voraus für ein Jahr bezahlt um eine vereinbarte Jahresbegleitung zu ermöglichen.

Der Platz für die Jahresbetreuung von 2 Kindern und Elterngespräche kostet 6.600 Sfr. incl.Verpflegung.

Es können auch halbe Plätze vereinbart werden, oder andere Absprachen getroffen werden.

3. Das Sind wir:

Frau Margarethe Herlt, die Präsidentin kommt aus Bayern und hat bereits im ersten Jahr im Thurgau mit ungewöhnlichen Mitteln sehr gute Erfolge in der Kinder- und Elternbegleitung erzielen können.

Sie blickt auf ein sehr reiches 40 jähriges Berufsleben in der Beratung zurück und freut sich über das große Vertrauen, das ihr die  Familien entgegenbringen.

Um schwierige Symptome zu verändern schwört sie auf Elternallianz.

Paul Fehr, ein begnadeter Videofilmer betreut hauptsächlich interessante Perma-kultur-projekte und ist von Anfang an als Vorstand mit dabei und für die Sicherheit in der Schweiz zuständig.

Die Revisionsstelle prüft die Finanzen.

Wir haben das Ziel mit ihrer Hilfe in 2 Jahren die Gemeinnützigkeit zu erlangen.

4.Eingewöhnung:

Im Erstgespräch mit den Eltern und dem Kind oder nach einer vereinbarten Eingewöhnung erstellen wir mit dem Sorgeberechtigten einen Anamnesebogen,in dem alles Wissenswerte geklärt und dokumentiert wird.

5. Entwicklung:

Niemand kennt sein Kind so gut wie die Eltern. Sie sind die Experten und nur mit ihnen kann eine optimale Förderung des Kindes gelingen. Deshalb finden in unserem Verein regelmäßige, terminlich vereinbarte Elterngespräche statt.In diesen Gesprächen besprechen wir die aktuelle Entwicklung des Kindes und planen gemeinsam die künftigen Förderziele. Auch alle anderen Themen, die das Kind oder die Familie betreffen, sind in diesen Gesprächen willkommen.

6.Kooperation:

Unsere Betreuung findet in enger Kooperation mit den Eltern und Großeltern statt. Es kann auch vorkommen, dass auswärtige Therapeuten mit eingeschaltet werden.

7. Unsere pädagogischen Schwerpunkte:

7.1.Individualität:

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit, die es jeden Tag ein kleines oder großes Stück weiterentwickeln möchte. Uns ist es wichtig, dass Kinder einen Eigensinn entwickeln, der sie befähigt, ihre  Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Ideen zu erkennen, zu äußern und Verantwortung dafür zu übernehmen.

Beispiel von den ganz Kleinen :

Der Tisch an dem ich mich stoße stand zuerst da.

Beispiel von den Großen:

Wegen der und der bin ich unmutig, beleidigt etc.?

Oder: ich bin jetzt gerade mal unmutig……..

7.2 Das Leben in der Gruppe

Für viele Kinder ist der erste Betreuungsplatz in der Gruppe außerhalb der Familie eine große Herausforderung. Sie kommen von zuhause, wo sie oft im Mittelpunkt stehen,in eine Gruppe von Kindern, die alle das gleiche Spielzeug wollen. Abwechseln, teilen, warten etc. will gelernt werden.

Der  Schritt von unmittelbarer Bedürfnisbefriedigung hin zu dem Vertrauen ich werde wirklich gesehen, es wird für mich gesorgt ist ein sehr großer und braucht erfahrungsgemäß einige Zeit bis er vollzogen ist. Auch hier ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig, um die Werte, die zuhause vermittelt werden, zu kennen und ’Symptome’ zu verringern.

7.3 Zeit

Wir alle leben in einer schnelllebigen Gesellschaft, in der es oft nur darauf ankommt zu funktionieren.

In den Stunden, die wir mit den Kindern verbringen, geht es um Entschleunigung, damit sich die Kinder wohl fühlen, entspannt sind, und lernen Ruhe und konzentriertes Spiel auch geniessen zu können. Die Geduld, die dies benötigt, ist etwas das wir sehr gerne aufbringen.

7.4 Selbstbewußtsein:

Kinder sollen früh erkennen dürfen, dass sie etwas in der Welt bewirken können. Solche Erfahrungen der Selbstwirksamkeit werden gemacht, wenn die seelischen Verletzungen gesehen und geheilt werden.

7.5 Selbstständigkeit:

Selbstständigkeit ist eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Dies zu fördern liegt uns daher sehr am Herzen.

Wir arbeiten dazu mit Verträgen, die auch die ganz Kleinen schon auf Augenhöhe eingehen können und ihnen Sicherheit vermittelt.

Wir wertschätzen ihre Entscheidungen und Handlungen und freuen uns über die erzielten Erfolge.

8. Fortbildung

Um eine wertvolle pädagogische Arbeit dauerhaft leisten zu können, ist es für die Verantwortlichen notwendig an Fortbildungen teilzunehmen. Die neuen Anregungen kommen neben den Mitarbeitern selbst, sowohl den Kindern,als auch den Eltern zu Gute.